Poitou-Esel – meine heimlichen zotteligen Freunde

Ich mag sie einfach – meine zotteligen Vierbeiner. Vielleicht weil ich mich in ihnen erkenne und gerne so wäre, wie sie sind. Gelassen, geruhsam, zerzaust und „immer über den Dingen stehend“.  So zumindest mein Eindruck dieser zotteligen Franzosen, die ich bisher leider kaum außerhalb der Wilhelma antreffen konnte. Ab und an in Frankreich im Urlaub – bei uns sonst nie.

Oft wird Ihnen nachgesagt, sie seien die größten Esel der Welt. Dies ist jedoch falsch – der spanische Riesen-Esel ist größer. Aber sie sind die schwersten Esel der Welt. So ein Männchen kann schon mal fast ne halbe Tonne auf die Waage bringen. Mehr dazu z.B. hier:  http://www.poitou-esel.de/index.php?id=15

Genau so. So würde auch ich mich als „Esel“ wohlfühlen. Nur keinen Stress, immer den Überblick behalten – und: „ihr könnt mich mal“.

Weitere Infos liefert die Wikipedia:     https://de.wikipedia.org/wiki/Poitou-Esel

Das ist es, was mich an Eseln generell fasziniert. Oft habe ich überlegt ob ich mir nicht ein Paar anschaffen sollte wenn ich in den sog. Ruhestand gehe. OK – Wiesen sind da. Stall müsste ich neu bauen lassen (30-40 TEuro).   Kosten für ein Paar Poitou-Esel: 6-7000 Euro. Nicht ganz ohne. Heu und Stroh lässt sich zukaufen – ansonsten Schlepper wäre da, Ladewagen zukaufen, Kreiselheuer zukaufen etc. pp.  – lohnt nicht.

Ich werde sehen was passiert, wenn der „alte Sack“ in den Ruhestand geht.  Ich hätt die Vierbeiner schon gerne – auch dem geschuldet, dass die mich täglich fordern. Meine Frau hat schon mal ihr Veto eingelegt. Sie kommt aus der Landwirtschaft und hat genug vom „Viecher verpflegen“.

Abgesehen davon: Wir haben hier am Ort einen „Esel-Freak“, der zwei ganz normale graue Esel hat.

Auch diese Tiere üben für mich eine ganz persönliche Faszination aus – ich kann die mit Ausnahme des Winters täglich sehen. Trotzdem: Meine zotteligen Freunde bleiben meine Favoriten. Weiss der Geier warum – ist halt so.

So, jetzt habt Ihr mal gelesen, was ich denn gerne machen würde und was das für eine Eselrasse ist. Und auch: „Warum Esel??“   Den Rest überlasse ich Euren Gedanken.

Paul